Ruinaulta (Rheinschlucht)
Begonnen hat die Geschichte der Ruinaulta mit dem gewaltigen Flimser Bergsturz vor etwa 10'000 Jahren. Mit über 10'000 Kubikmetern Fels ist er der grösste Bergsturz der Alpen, einer der bedeutendsten weltweit. Das Tal wurde durch eine mehrere hundert Meter dicke Schuttmasse auf über 50 km2 vollständig aufgefüllt, der Rhein auf der Höhe von Ilanz aufgestaut. Im Laufe der Jahrtausende bahnte er sich seinen Weg durch die Bergsturzmassen - und formte so die Rheinschlucht - die Ruinaulta.
Erforschen Sie die Ruinaulta auf eigene Faust - es ist einfacher und spannender denn je! In den Wäldern führt ein dichtes Wanderwegnetz und verschiedenste Bike-Touren zu den Highlights, den Waldseen und schönsten Aussichtspunkten. Dank vieler neuer Wegweiser wissen Sie stets, wo Sie sich befinden, wo es lang geht und wie lange es noch geht. Auf zahlreichen Informationstafeln erfahren Sie Wissenswertes über Schlucht, Geologie, Flora und Fauna.
Die über 300 Meter tiefe und rund 14 Kilometer lange Schlucht mit den bizarren Felsformationen und dem wilden Rhein können Sie auch gemütlich zurückgelehnt mit der Rhätischen Bahn bestaunen oder ganz aktiv und naturnah mit Paddel und Schlauchboot bezwingen.
Die Rheinschlucht beginnt bereits in der Nähe von Sagogn und kann ein Stück weit von der Station Sagogn/Valendas aus entlang dem Rhein durchwandert werden.
Aussicht auf die bizarren Felsformationen.
Höhle "Cuvel"
Höhle zwischen der Bahnstation Valendas Sagogn und Castrisch auf Sagognerseite, genannt "Cavorgia Martin" - "Martin" - "Giochen" oder "Cuvel". In der Pestzeit sollen hier 3 Familien Schutz vor Ansteckung gefunden haben. Sie befindet sich in der berühmten Rheinschlucht, welche durch den Bergsturz von Flims gebildet wurde.



